Pandoras Demokratie 

„Es gibt auch Länder, die Scheiße sind; Deutschland zum Beispiel.“

                       Äffi, 4, hat voll den                                   Durchblick

Huijujuj, dass auf so einen Kommentar nicht nur kollektives Beifallklatschen auf grundschulniveau folgt, hätte sich einer auch an zwei Fingern denken können (Sprichwörter sind meine Passion).

Dass die Resonanz durchweg positiv war, von belustigt bis zustimmend, habe ich nicht erwartet und ich war ein wenig enttäuscht, weil ich anno dazumal so richtig schön in Pöbellaune war. Zum Glück ist Verlass auf meinen special friend, der eigentlich ganz gute Ansichten hat, wenn ihm was gegen den Strich geht aber auch gerne mal von 0 auf 360 geht, was ich sehr sympathisch finden, zumal er dabei zwar m.u. verbal in die Abstrusitätenkiste greift, aber oft kritikfähig bleibt.

Froh sein soll der Deutsche, weil es ja schlimmer hätte kommen können. Klar, schlimmer geht immer, aber das Aussmaß des Versagens seiner Regierung am Scheitern anderer zu messen hat in dem Zusammenhang jetzt nicht unbedingt eine Lobpreisung der eigenen Fehler zur Folge, zumindest sollte es das nicht haben. Nur, weil es in anderen Ländern, in anderen Diktaturen, schlimmer zu geht, geht es Teilen unserer Bevölkerung trotzdem nicht gut, aus unterschiedlichen Gründen. 

Strukturell gesehen haben wir echt Glück, so viel ist richtig, denn in dem schönen Land, in dem wir wohnen dürfen, weil wir zufällig hier geboren sind, oder zumindest aus einem Land kommen, was unser Leben hier legitimiert, gibt es keine Polizeigewalt, wir haben Pressefreiheit und das Recht auf Versammlung

Kein Problem so far.

Nur irgendwie wissen das nichz alle so recht. 

klick mal, kannste nachlesen


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Friseur.

Der Mann ist beim Friseur. Der Mann hat ganz wundervolle Haare. Okeh, ein paar Graue sind schon dabei, aber das Haar ist voll und lang und dick und braun und schön. Wenn ich morgens neben meinem toten Mann aufwachen würde, würde ich seine Haare noch eine halbe Stunde kämmen, so schön sind die. Jetzt ist er beim Friseur und ich schwitze meine letzten Ödeme aus den Füßen.

Hello IT!?!

Der Mann macht arbeitstechnisch so ziemlich genau DAS:

Eigentlich in einer kleinen Stadt nahe der Stadt, in der wir z.Z. unseren Hauptwohnsitz haben, aber aufgrund der kalendarischen Kinderplanung arbeitet er schon die ganze Woche in dem Zweitbüro IN der Satdt, in der wir z.Z. unseren Hauptwohnsitz haben, damit er im Fall der Fälle schneller bei mir sein kann. Süß, nä?!

Das Büro befindet sich neben einer Fleischverarbeitungsfabrik und gegenüber einer Fleischverarbeitungsfabrik in dem Verwaltungsgebäude einer Fleischverarbeitungsfabrik. Dazu kommt, dass das Büro renoviert wird und keine Küche zur Verfügung steht. Für den vegan lebenden Mann natürlich eine tolle Kombination. Am Anfang der Woche gab es denn für ihn Pommes aus der Kantine einer der Fleischverarbeitungsfariken, von denen der arme denn fast gekotzt hätte und zwar abends zu Hause noch.

Am Donnerstag habe ich dem Mann Essen vom Asialieferdienst ins Büro liefern lassen.

Am Freitag habe ich Essen gemacht und ihm ins Büro gebracht.

Brötchen mit Tofu-Grünkern-Bratlingen, Gemüse und so und zum Nachtisch Waffeln mit Bananen-Joghurt-Soße (ohne Foto).

Nach dem Backen sehe ich neuerdings denn so aus:

Alkohol und Kinder

Alkohol und Kinder gehen nicht zusammen, und das nicht nur im Bezug auf trinkende Kinder und Jugendliche, sondern vor allem im Bezug auf trinkende Eltern.

Wie Kinder ihre trinkenden Eltern wahrnehmen, zeigt ein eindrucksvolles Video aus Finnland. Ich finde es wirklich gelungen und kann euch sagen, dass es stimmt. In unserer Familie wurde schon immer viel getrunken und ja, Erwachsene sehen in den Augen eines Kindes in etwa so aus, wenn sie trinken und dabei spielt es keine Rolle, ob sie einmalig betrunken oder dauerhaft dicht sind. Und solche Bilder brennen sich in das Gedächnis ein.
Eine Kinderseelle vergisst niemals ..