Tiger im Kölner Zoo hingerichtet.

Was ist der Mensch für ein Wesen? Er fängt Tiere, richtet sie ab und wenn sie nicht spuren wie Menschen das wollen, werden sie hingerichtet, und zwar, weil sie sich so verhalten, wie es ihre Natur ist.

Und der Mensch spielt Gott und rechtfertgt sich und stellt sich höher als das Tier, das sich nicht verhält wie ein Mensch.

Tiere in Käfigen verhalten sich immer noch mal anders, denn sie sind verhaltensgestört, psychisch krank gemacht vom Menschen, der sie eingesperrt hat.

Wusstet ihr, dass es nicht illegal ist, wenn ein Mensch aus dem  Gefängnis ausbricht, weil der Mensch einen angeborenen Freiheitsdrang hat, den man nicht unterdrücken kann. Auf Ausbruch steht keine Strafe, es sei denn, man ist kein Mensch.

Und wir lernen nichts darau, quälen und misshandeln weiter Tiere, in Zoos, in Zirkussen, auf Pferdehöfen, etc. pp. Der Grund ist, das Menschen da hin gehen und Geld bezahlen um sich gequälte Tiere an zu gucken, damit Tiere für sie Kunststücke machen, damit Tiere sie unterhalten.

Eine Tierpflegerin des Kölner Zoos wollte wohl das Gehege des Tigers Altai sauber machen und hatte versäumt notwendige Sicherheitsmaßnahmen vor zu nehmen, meint, sie hat vergessen eine Tür zu schließen. Das Raubtier sah die Pflegerin als Eindringling in sein Revier und hat sich entsprechend verhalten, hat sein Revier (, das ihm ja immerhin von den Menschen zugewiesen wurde, nachdem sie ihm aus ihrem Lebenraum gerissen haben) verteidigt und dabei die Frau getötet. Der Zoodirektor hat nicht lange gefackelt und hat das Tier erschossen.

Die Diskusion über Raubtierhatung ist erneut entbrannt.

Der Direktor des Frankfurter Zoos, Manfred Niekisch, reagierte auf die Forderung Raubtierhaltung in Zoos zu verbieten mit:„Da ist jedes noch so weit an den Haaren herbeigezogene Argument recht, um diese Forderung immer wieder zu untermauern. Dieser Unfall ist mit Sicherheit kein Argument, um zu sagen, solche Tiere gehören nicht in den Zoo.“ Damit zeigt er nicht nur wie wenig Wert das Leben seiner Tiere haben, sondern stellt damit auch die Frage, was ein Grund wäre um Tier nicht mehr in Käfige ein zu sperren.

Wer Zoos besucht, macht sich solcher „Unglücke“ mitschuldig. Also vielleicht beim nächsten Mal doch lieber auf den Spielplatz und nicht in ein Gefängnis für Tiere.