Beschneidungsdebatte; Primum non nocere

Um euch hier nicht meine unqualifizierte Meinung aufzudrücken, dass jedes Kind das Recht hat gewaltfrei aufzuwachsen, was auch das nicht-medizinische Beschneiden von kleinen Jungen einschließt, obwohl ich grundsätzlich DAFÜT bin und auch keinen unbeschnittenen Penis in meinem Bett haben will, so lange der Mann diese Entscheidung selbst aus freien Stücken oder medizinischer Indikation geschieht, möchte ich euch dennoch einen sehr netten Artikel ans Herz legen, von einem, den es betrifft.

Es handelt sich dabei um einen jüdischen Arzt, dessen Schwester beschließt ihren kleinen Jungen nicht beschneiden zu lassen und damit auf Empörung in der Familie stößt. Es handelt sich um einen jüdischen Arzt, der konträr zu seiner selten-koschereren, auch-am-Sabbat-gerne-mal-ins-Kino-gehenden Familie, keine Argumente für eine Beschneidung findet. Es handelt sich um jenen jüdischen Arzt, der plötzlich selbst vor der Entscheidung steht.